Derval de Faria

Derval de Faria

Schauspieler - Sprecher

Geb.: Spielalter 68-78
Sprachen: deutsch,englisch,französisch,spanisch,portugiesisch
Ab: Hamburg
Wohnmöglichkeiten: Berlin-München-Leipzig-Köln
Stimmlage: Bass Bariton
Grösse: 183
Konfektion: 50
Schuhe: 43
Haare: graumeliert
Augen: braun
Vita

Vita:

Ausbildung;

 

Schauspielschule Itapoa - Brasilien

Theaterwissenschaften Berlin

 

 

TV - Kino  Auswahl

 

 

Die Straßen von Berlin (TV Series) Vargas



Tatort (TV Series) Gracieux Bisainthe



Arme Püppi


Fetischzauber ... Gracieux Bisainthe


Das Geheimnis des Sagala (TV Series) Yarpen

Alle Teile der Macht


Labyrinth der Träume


Der Stein des Saturns


Der kürzeste Tag


Der schwarze Fürst


Show all 13 episodes

 

Nicht von schlechten Eltern (TV Series) Dr. Alkalisi

Happy Birthday ... Dr. Alkalisi


Alle für Aisha  ... Dr. Alkalisi


Mau Mau


O Guarani


Floris von Rosemund (TV Series)



Der kupferne Hund


Der Goldmacher


Brennende Wasser


Die schwarzen Kugeln


Wallfahrer für die Madonna


Show all 19 episodes

Hamburg Transit (TV Series) Seemann (Portugiese) / Amana

Warum die Grete P. unterging  ... Seemann (Portugiese)


Klaviere nach Casablanca  ... Amana


Sonderdezernat K1 (TV Series)


Trip ins Jenseits


Unser Dorf (TV Series)


Gewissensentscheidung (TV Movie)



Privatdetektiv Frank Kross (TV Series) Carlos Legrino



Der Amazonasbericht  ... Carlos Legrino


Hoopers letzte Jagd (TV Mini-Series) Empfangschef



Erster Teil  ... Empfangschef

Der Zeuge (TV Movie) Lopez

Duell zu dritt (TV Series)


Die Juwelen des Scheichs


Der Fall von nebenan (TV Series) Herr Ferreira

Recht bleibt Recht ... Herr Ferreira


Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh


Die Matrone von Ephesus (TV Movie) Telamon



Kampf um Kautschuk (TV Movie) Felipe



Romulus der Große (TV Movie)

 

derval de faria - ein Brasilianer, der sechs Sprachen spricht, reiten und fechten kann und seit Jahrzehnten an europäischen Bühnen tätig ist, wurde in São Paulo geboren. Dort be-ginnt seine berufliche Laufbahn als Rundfunksprecher.

1955 kommt derval als Tänzer mit dem Brasiliana-Ballett für eine mehrjährige Tournee nach Europa. Anschließend studierte er in Hamburg und Berlin Theaterwissenschaften. In der heutigen deutschen Hauptstadt debütierte er 1960 als Schauspieler mit der Rolle des Toni in Jean Cocteaus „Doppeladler“ im Forum-Theater; anschließend erhält er einen Gastvertrag im Schiller-Theater für die Rolle des Sidi el-Assif in „Captain Brassbounds Be-kehrung“ von Bernard Shaw.

1962 trifft er in Paris Judith Melina, die ihn für eine Europatournee in ihrem berühmten The Living Theater aus New York engagiert. Er tritt hervor mit der Rolle des Cowboy in „Con-nection“ von Jack Gelber. Dann kehrt er nach Deutschland zurück, um sein Studium wiederaufzunehmen.

In dem berühmten Revuetheater Friedrichstadtpalast in Berlin arbeitet derval als Confé-rencier in der Revue „Schwarz-Weiß“. Auf Einladung des damaligen Musikdirektors des ostdeutschen Fernsehens, Rolf Kuhn, debütiert er als Sänger in verschiedenen Fernseh-shows in der damaligen DDR. Es folgten Auftritte auch im polnischen Fernsehen.

In Warschau begegnet derval dem dort mit großem Erfolg gastierenden Théâtre de la Cité aus Villeurbanne/Lyon. Sein Direktor Roger Planchon nimmt ihn in seine Truppe auf. In Lyon wird er von Jean Camerlo, dem damaligen Direktor der Opéra Lyon, als Solotänzer engagiert.

Mit dem Théâtre de la Cité geht er für ein Gastspiel nach Paris ins Théâtre de l’Odéon und spielt zur gleichen Zeit im Studio des Champs Elysées mit dem Théâtre du Cothurne unter der Regie von Marcel Maréchal die Rolle des Griechen in „Le Cavalier Seul“ von Audiberti.

1968 debütiert derval als Schauspieler im deutschen Fernsehen mit dem Film „Kampf um Kautschuk“ unter der Regie von Frank Harnak. 1969 geht er auf Europatournee mit den deutschen Theaterproduktionen „Bitterer Honig” von Sheila Delaney und „Der Mann, der sich nicht traut“ von Curth Flatow. 1972 spielt er die leitende Figur in der 18-teiligen Fern-sehserie „Floris von Rosemund”, die in Ungarn gedreht und über 40 Ländern der Welt ausgestrahlt wird.

In der Schweiz, wo er häufig Gast in Fernseh- und Theaterproduktionen ist, bringt

derval 1975 den Monolog „Eurydikes Hände“ von Pedro Bloch im Theater Vis-à-Vis in Basel. (Regie Armando Dotto) zur deutschsprachigen Erstaufführung.

Jürgen Köhlert - GDS übernimmt für Deutschland die Produktion und bringt das Stück in Hamburg, Frankfurt (Kammerspiele), und diversen anderen deutschen Städten sowie in Basel /Schweiz (Basler Theater) zur Aufführung. Auf Einladung der brasilianischen Bot-schaft gastiert er mit dem Monolog auch in Bonn.

1986 wirkte derval in der Rolle des Abad in „Quai West“ von Bernard-Marie.Koltés mit. Diese Inszenierung von Jürgen Bosse am Nationaltheater Mannheim wird als eine der zehn besten deutschsprachigen Produktionen der Saison zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. Wenig später, als Jürgen Bosse Schauspieldirektor im Staatstheater Stuttgart

wird, übernimmt er dort „Quai West“ in den Spielplan.

Auf Einladung des Opernregisseurs Marco Arturo Marelli spielt derval 1990 und 1992 den Selim Bassa in der „Entführung aus dem Serail“ von W. A. Mozart bei den Opernfestspie-len in Ludwigsburg. Die Aufführung wird vom Süddeutschen Rundfunk für das Fernsehen aufgezeichnet und weltweit ausgestrahlt.

1993 schließt derval das Studium des Kultur- und Bildungsmanagements an der Hoch-schule für Wirtschaft und Politik in Hamburg mit dem Diplom ab.

1994 gastiert derval im Staatstheater Hannover (als Beschir) in „Salamander“ von Wolf Christian Schröder unter der Regie von Mark Zurmühle, der ihn in der nächsten Saison zum Nationaltheater Mannheim holt für die deutsche Erstaufführung von „Der Dreh“ (von Martin Crimp), in der er in drei Rollen mitwirkte, u.a. als Othello.

1995/96 wird in Polen und Italien in einer deutsch-polnischen Koproduktion die Kinderserie „Das Geheimnis des Sagala“ für das Fernsehen gedreht. derval spielt die leitende Figur des Yarpen. Die Sendung wird seit April 97 in Polen und Deutschland wiederholt ausge-strahlt.

In der Theatersaison 1997/99 ist derval erneut am Staatstheater Hannover engagiert. Er spielt in der erfolgreichen Produktion „Romeo und Julia“ unter der Regie von Mark Zurmühle den Escalus, Prinz von Verona, und den Narren Peter.

Auf Einladung von Roger Willemsen (Noa-Noa Fernsehproduktion GmbH) nimmt derval als eine von 55 internationalen Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur Teil an einem von der Bundesregierung geförderten Kulturprogramm, dessen Installation im Rahmen der EXPO 2000 vom 2. bis 8. Oktober präsentiert wird.

2009 hat derval mit demTheater Baal Novo auf Tour im Baden Württemberg die Titelrolle in “ Mr. Ibrahim und die Blumen des Koran”, 2010-2011 wird das Stück in franzosische Sprache produziert und abwechselnd gespielt.

derval hat in den vergangenen Jahren immer wieder in Hörfunkproduktionen mitgewirkt, die als Digitalhörspiele mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Darü-ber hinaus ist er regelmäßig in Fernsehspielen und -serien zu sehen, darunter „Tatort“, „Unser Mann“, „Ungelöste Geheimnisse“, „Ron und Tanja“, „Nicht von schlechten Eltern“, „Die Straßen von Berlin“, „Floris von Rosemund“, Das Geheimnis der Sagala, u.v.a.m.

Seit geraumer Zeit schreibt derval Libretti für Ballett, Musicals , so auch eine neue Übersetzung und Bearbeitung von Mr. Ibrahim in portugiesische Sprache. Seine Le-sung aus der Autobiografie „ Mein Obstgarten „ begleitet von dem brasilianische Trommel-Virtuose Mateus genießt große Aufmerksamkeit in der Schweiz wie auch in Deutschland


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